Katalog Kopenhagen, Übersetzt von Rolf Remmers

Hélène de Beauvoir

Hélène de Beauvoir, außergewöhnlich als Mensch und als Künstlerin, wurde international bekannt durch ihre Austellungen in New York, Boston, Rom, Mailand, Berlin, Hamburg, Genf, Paris, Amsterdam u.v.a.

Lange Studienreisen in Länder wie Japan, Mexico, Portugal, Marocco, Italien, Deutschland ,  Amerika etc. brachten Anregungen für Ihre Kunst und zu gesellschaftlichen und sozialen Fragen, alle immer nur als Ergänzungen zu ihrem nuancierten und starken persönlichem Stil. „Ich male mein Wut, meinen Zorn, meine Freude, und lebe im Rhythmus der Jahreszeiten. Ich bin Feministin, doch ich hasse das Wort „engagiert“. Ich male auch kein Bild nach einer Modeströmung. Und ich reagiere, wenn die Presse von einem „Bassin“in einem Atomkraftwerk berichtet. Dann kann ich nur an eine badende Frau neben einer Seerose denken !“, sagt Héléne de Beauvoir.

Sie arbeitet und experimentiert mit vielen verschiedenen Techniken. Ölbilder, Acrylmalerei, Bilder auf Holz, Kupferstiche, Reliefs auf Plexiglas und Aquarelle.

Auf der Ausstellung in Kopenhagen zeigt Sie nun Acrylmalerei, gemalt in ihrem Atelier im Elsass in Frankreich, teils neuerem Datums, teils von 1974 aus Ihrem Atelier in Trebiano bei La Spezia in Italien.

Für Dänen ist es reizvoll, die Acrylbilder mit denen der Cobra-Malerei zu vergleichen doch jeder Vergleich mit einer (Maler-) Gruppe oder einzelnen Künstlern wirkt unzureichend bei einem Treffen mit Héléne der Beauvoirs Kunst.