Der Spiegel am 25.07.2005
 
Das bürgerliche Püppchen"... Die wechselnden Lebensstationen hinterließen nicht nur motivisch Spuren in ihrem Werk. Das Licht Portugals und Italiens, die Farben Marokkos, die Gondeln Venedigs und das Meer beeinflussten den Stil der Malerin weit mehr als zeitgenössische Kunstströmungen. Auf Moden gab Hélène ohnehin nicht allzu viel; die Malerin hatte von Anfang an ihren eigenen Kopf. Als sich in den späten vierziger Jahren in Frankreich längst alles um die abstrakte Kunst drehte, begann sie erst zögerlich, sich vom Figurativen zu lösen. Als ganz Paris etwas später nur noch von der informellen Malerei sprach, schuf sie spätkubistische Gemälde.
Sie suchte ihren Weg zwischen Realismus und Abstraktion, nicht selten findet sich auf ihren Gemälden beides nebeneinander. Dem Publikum und der Kritik gefiel's - in manchen Jahren eröffnete Hélène de Beauvoir bis zu fünf Ausstellungen, Museen in Paris und Pittsburgh kauften ihre Bilder... "
 

 

 Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung am 12.10.2008

Die andere Beauvoir

"Sie galt lange nur als die Schwester von Simone. Noch immer ist Hélène de Beauvoir nur wenig bekannt. Dabei hat sie fein gemalt, was ihr die Biographie vorgab." 

So beginnt der ganzseitige, reich bebilderte Artikel über "Die andere Beauvoir" in der  FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG vom 12. Oktober 2008.

 

 

Neuer Tag, Weiden am 21.11.2007

Sanfte und typisch weibliche Kunst

"Doch auch wenn Simone de Beauvoir kundtat: "Das Malen ist nichts für eine Frau." Hélène ließ sich nicht beeinflussen und ging ihren Weg. Heute zeigt sich: Simone de Beauvoir hatte sich getäuscht. Ihre jüngere Schwester Hélène ist mittlerweile dabei, der Schriftstellerin und Sartrefreundin den Rang abzulaufen. Und das zeigt nicht nur die Doppelausstellung "Hélène de Beauvoir - toujours et partout", die in den Regensburger Galerien Dr. Erdel Verlag und Galerie Hammer gezeigt wird..."

 
 

Aus "Elle", 27.05.60 par Pierre de Boisdoffre

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