Die Malerin Dorothee Zacher

Herzliche Einladung !!!!

Galerienabend 24. September   Dorothee Zacher Kalligraphie und Aquarell 20.00 Uhr Einführung: PD Dr. A. Zacher. Musik: Regensburger Altstadtsänger, Umtrunk

Kalligraphie und Aquarell

 

Dorothee Zacher

 

Lebensstationen: Hamburg - München - Würzburg - Regensburg

 

Tätigkeitsetappen: bis vor wenigen Jahren als Ärztin tätig. Malen, Zeichnen,

Aquarellieren und Kalligraphieren seit der Jugend, systematisch seit ca. 10 Jahren.

 

Künstlerische Intention

 

Die Transparenz und Leuchtkraft des Aquarells und die Vielfalt der

Gestaltungsmöglichkeiten mittels verschiedener Techniken nutzen, um

Gesehenes, Gezeichnetes und selbst Ersonnenes darzustellen.

Die Vielfalt historischer abendländischer, fremder und selbst erdachter Schriften

zur Gestaltung von kalligraphischen Schriftbildern, Schriftspielen und

Text/Wortinterpretationen anzuwenden und

bei manchen Arbeiten beides zu kombinieren.

 

Beim Aquarellieren entstehen sowohl Bilder von schwebender Leichtigkeit

wie auch von markanter Farbintensität.

„Die geheimnisvolle Leuchtkraft läßt sich mit der doppelten Wirkung des Lichts

erklären. Wie bei anderen Farben dringen die Lichtstrahlen zunächst in

die oberen Schichten ein und entzünden einen bestimmten Farbton.

Beim Aquarell durchleuchten sie zusätzlich die hauchdünnen Farbschichten,

weil sie vom weißen Papiergrund reflektiert werden (nach Guntram Funk:

Das Handbuch der Aquarellmalerei - Urania Verlag Berlin, 3. Auflage 2003).

Bei der Entstehung des Aquarells fasziniert mich , daß die einen Techniken

Planung, strenge konzentrierte Ruhe und Kontrolle (z.B. die Lasurtechnik),

andere das Bändigen der sich ergebenden Wasserverläufe erfordern

(z.B. Naß in Naßtechnik).

 

Beim kalligraphischen Arbeiten ist für mich nicht primär die Lesbarkeit,

sondern die kompositorische und rhythmische Ausgewogenheit zur Darstellung

des Gehalts eines Wortes oder Textes wichtig.

Die Auswahl auch ungewöhnlicher Schreibwerkzeuge, z. B. von Holzstücken,

Pipetten, Pinseln und die Verwendung von Farben führt zu neuen

Schriftbildern. Auch durch musikalische Rhythmen angeregtes Gestalten

von Wörtern und Texten lässt neuartige Ausdrucksformen der Schrift zu.

Auch Hélène de Beauvoir war von der Kunst der Graphik und des Aquarells begeistert

 Zeit ihres Lebens hat die Malerin begeistert und meisterhaft in diesem Medium gearbeitet obwohl der 18 jährigen in der Akademie in Paris geraten wurde „ dafür sind Frauen zu schwach“. Hunderte von Kupferplatten hat die Malerin seitdem graviert. Der Blick aus dem Elternhaus auf den Place de la Rotonde in Paris bis zu Illustrationen der Bücher ihrer Schwester Simone de Beauvoir und größtenteils rare Einzelblätter (siehe  Foto Kupferstich „Anker“ im Haus der Mutter mit Schwester Simone ) und der Kupferstich, der im Salon de Mai Paris 1967 zusammen mit Graphiken von Picasso ausgestellt wurde, werden in der Galerie Hammer gezeigt.      ------------------------------------------------------------ Hélène und Simone de Beauvoir - zwei Wunderkinder, von denen die eine sich dem Schreiben, die andere dem Malen widmete. Beide verband innige Zuneigung und heftige Konkurrenz - und beide versuchten, dem "obskuren Platz" zu entkommen, den die Gesellschaft ihrer Zeit den Frauen zugestand. 1970, auf einem Schiff von Yokohama nach Russland, lernte der Galerist Ludwig Hammer Hélène de Beauvoir kennen. Sie blieben Freunde bis zum Tod der Künstlerin im Jahr 2001. Seitdem hütet die Galerie den gesamten Nachlass der Malerin.                                                   Aus : Bayrisches Fernsehen, Land und Leute. -----------------------------------------------------------