Ausstellung Galerie Hammer, Regensburg – www.hammergalerie.de

 

Eine wunderbare Ausstellung ging zu Ende. Sie können sich aber gerne mit der Künstlerin in Verbindung setzen um ihre mystischen Gemälde zu erwerben :

 

www. beate-biesemann.de


 

 

Beate Biesemann

 

Mondbilder  

 

Öl auf Gipsplatten 62 x 38 cm

 

 

 

Vollmond, Neumond, Halbmond, Mondsichel, Mondfinsternis, Mondbogen, Mondschein. Der Mond hat einen Hof.

 

Er wurde besungen in zahllosen Liedern, kaum ein Dichter kommt jemals ohne ihn aus, er wurde gemalt, fotografiert und blickt seit jeher freundlich schimmernd auf uns herab, wenn wir in sternklarer Nacht am Fenster stehen. Ohne diesen einzigartigen Schmuck unseres nächtlichen Himmels fehlte unserem Leben ein treuer Gefährte.

 

 

Beate Biesemann zeigt Bilder, in der sie sich mit den Mitteln ihrer unverkennbar typischen Materialwahl und Malweise mit den Mondzyklen befasst und uns damit eine zum Träumen verleitende Idee von Beständigkeit und Fortdauer auch im Wandel zu vermitteln vermag

in einer Zeit, in der unser Leben allein der euphorisch

aller empfundenen Gewissheit entgegen stehenden flexiblen Veränderung

gewidmet sein soll und dem Einzelnen die Unsicherheit als besondere Herausforderung zu gelten hat.

 

 

Beate Biesemann hat eine besondere Beziehung zum Mond. Bei ihr zu Hause steht im Garten ein  faszinierendes astronomisches Observatorium, von dem aus wir ihn oft genug auch gemeinsam betrachtet haben, diesen uns vertrautesten zauberhaften Himmelskörper.

Es lag nahe, dass sie sich ihm irgendwann mit ihren bildnerischen Mitteln  widmen musste.

 

 Entstanden ist dabei eine aufregende Serie von Mondbildern, in denen Beate Biesemann  dem Umgang des Menschen mit ihm auch in früherer  Zeit Rechnung trägt.  Vollmond, Halbmond, Mondsichel – Beate Biesemann hat dem Mond die verträumten Gedanken zurück gegeben, zu denen er sie inspiriert hat. Wir erkennen, erahnen eher vorbeifliegende Ideen, angedeutetes Lächeln, Blumen, Ornamente, Wolken – oder sind es Rosen?

 

 

 

Beate Biesemann, Tel. 02803 800214 – www. beate-biesemann.de – tebea_b@live.de

 

Beate Biesemann in der Galerie Hammer Eröffnung am Galerienabend 27.09. 2014

Die webseite von Beate Biesemann bitte hier klicken

Die 1961 in Büderich bei Wesel geborene Künstlerin hat sich nach dem Besuch

der Glasfachschule in Rheinbach dem Studium der visuellen Kommunikation

mit Schwerpunkt Illustration bei Professor Wolf Erlbruch

an der Fachhochschule Düsseldorf gewidmet.

Nach einer lang erträumten Pilgerreise durch Nepal, wo sie Ihre eigene Lebensphilosophie vertiefen und neue Inspiration für ihr künstlerisches Werk gewinnen kann, kehrt Beate Biesemann 1998 an den Niederrhein zurück. Dort lebt und arbeitet sie heute.

Prof. Ernst Fuchs, Wien, Freund des Galeristen, war ab 17. März 2014 im Donaueinkaufszentrum Regensburg mit seltenen Gemälden vertreten.

Prof.h.c. Ulla Schmidt-Pesch, Meisterschülerin von Prof. Nagel hat die Malerin Hélène de Beauvoir nach ihrem Besuch in der Galerie Hammer jetzt auch auf den Schiffen der Sea Cloud und River Cloud, die in Regensburg anlegt, und wo die erfolgreiche Künstlerin in Malkursen ihre malerischen Erfahrungen weitergibt, bekanntgemacht. 

Foto: Hélène de Beauvoir rechts und ihre Schwester Simone

Erika und Dr. Adolf Eichenseer, Freunde und Mitglieder des Förderkreises Hélène de Beauvoir bei einem Volksmusikabend im Spitalgarten. Dr. Adolf Eichenseer hat eben wieder ein neues Buch, diesmal über bayerische Wirtshauslieder herausgegeben, das man nur wärmstens empfehlen kann. 

Audrey Tournaire-Locoge, Aquarelle stellte am Galerienabend aus.

udrey Tournaire-Locoge

Die Glaskünstlerin Inge Loft war im September zu Gast in der Galerie Hammer.

Kommt a Schwalberl geflogen ...

Galerie Hammer

Die Galerie Hammer im Herzen der Regensburger Altstadt feierte 2010 ihr 40-jähriges Bestehen. Galerist Ludwig Hammer hat zuerst in Weiden, dann in Regensburg zahlreiche Ausstellungen mit Werken zeitgenössischer Künstler und Klassikern von Chagall über Matisse bis hin zu Picasso und Hélène de Beauvoir konzipiert. Die Arbeiten der zumeist in Keramik schaffende Bildhauerin Pilar Rovira Hammer sind stets in der Galerie zu finden. Wichtigste Künstlerin der Galerie Hammer war und ist die französische Malerin Hélène de Beauvoir, die mit dem Galeristen bis zu ihrem Tod im Jahr 2001 über 30 Jahre eine intensive Freundschaft hegte. Über diese beiden zentralen Künstlerinnen der Galerie sind zudem auch viele Maler und Bildhauer aus Bayern und verschiedensten Ländern Europas und Asiens vertreten.

 

Galerie Hammer 

Ein Ausflug ins Regensburger Beauvoir-Zentrum

Es hat sich längst herumgesprochen und erst jüngst widmete „Der Spiegel“ der Tatsache zwei Seiten, und es gehört fast schon ins Kunst-Regensburg wie Donauschule und „Ostdeutsche“ – das künstlerische Vermächtnis von Hélène de Beauvoir, das in der Galerie Hammer in der Unteren Bachgasse 6 verwaltet und gepflegt wird. Galerist Ludwig Hammer selbst freundete sich mit der Künstlerin 1970 auf einer Schiffspassage an. Gegenseitige Wertschätzung und häufige Besuche ließen eine innige Galeristen-Künstler-Beziehung reifen. Bis das umfangreiche Werk jedoch in Regensburg ankommt, sollten noch viele Jahre und ein Juristen-Streit der französischen Erben um Ölbilder, Aquarelle und Stiche vergehen.

Seit Ostern gibt es neben dem reizvollen und äußerst vielfältigen Oeuvre der „kleinen“ Schwester von Simone de Beauvoir, auch Arbeiten ihres Freundes, Mentors und ideellen Lehrmeisters Pablo Picasso zu sehen (und zu kaufen). Einige wenige Blätter nur, aber Lithografien und Zeichnungen, die nicht nur eine rentablen Anlage, sondern auch kunstgeschichtliche Kabinettstücke darstellen. Die wenigen wertvollen Picasso-Blätter runden die ständige (und ständig wechselnde) Beauvoir-Ausstellung ab, es lassen sich Parallelen ziehen und Vergleiche anstellen, Einflüsse und Beeinflussungen werden deutlich.

Am 5. Juli 2001 stirbt die 1910 geborene Künstlerin. Sie überlässt Ludwig Hammer die erste Wahl aus ihrem künstlerischen Lebenswerk, ein Gemälde vermacht sie testamentarisch dem Museum der Stadt Regensburg. 2004 gibt es die erste große Beauvoir-Retrospektive in Regensburg, die Fachwelt wird langsam aufmerksam auf die große Künstlerin, die sich erst nach dem Tode aus dem Schatten ihrer Schwester, der engagierten Frauenrechtlerin und Philosophin Simone de Beauvoir löst. Zeitlebens hatten die Schwestern ein gutes Verhältnis, wenngleich Simone der Meinung war, eine Frau solle nicht in ein Atelier zurückgezogen arbeiten. Umso erstaunlicher ist, dass die ältere Schwester Hélènes beste Interpretin wurde. Auch Sartre, Simones Kumpan und Gefährte, schätzte Hélènes Kunst hoch. Zeit ihres Lebens galt die bildnerisch tätige Beauvoir als hervorragende Künstlerin, als Malerin und Zeichnerin ersten Ranges. Mit 20 Jahren hat sie bereits ein eigenes Atelier, damals eine Sensation. Ausstellungen in den ersten Galerien weltweit mehren ihren Ruf, mit den Großen der Kunst steht sie in Kontakt.

Das Werk der Malerin zu kategorisieren, ist ein schwieriges Unterfangen. Stets verweigerte sich Hélène vorherrschenden Richtungen oder Strömungen. Spätimpressionismus, Expressionismus, Kubismus – in keine dieser „Schubladen“ lassen sich Stiche, Ölbilder und Aquarelle der Beauvoir einordnen. Sie selbst änderte Maltechnik und Motive sehr häufig, bewusst, um sich abzugrenzen, um sich nicht kategorisieren zu lassen, um sich nie selbst zu kopieren. In diesem Punkt ist sie ihrer Schwester letztlich doch sehr ähnlich, mochte die Ältere die Jüngere auch rügen, dass sie gern und gut kochte und eine stabile und harmonische Beziehung führte, Betonung auf eine Beziehung! Es sind die pastosen Töne, die in Beauvoirs Bildern vorherrschend, viel Rosa, viel Blau. Figurativ, dann hemmungslos verspielt floral, Arabesken aus Farben auf weißgrundigem Horizont. Eine sehr weibliche Malweise, in allen Techniken versiert, virtuos in der Komposition. Am schönsten beschreibt aber Hélènes Kunst die Schwester selbst: „…Ein Bild ist für Hélène eben nicht nur ein Akkord harmonischer Farben, der zum Komfort des Mobiliars beiträgt. Es stellt vielmehr so etwas wie ein Fenster dar, das den Blick ins Imaginäre öffnet.“

Ein Problem, das keines ist, oder zumindest keines sein sollte: In der Galerie Hammer sind die Beauvoir-Bilder in geradezu inflationärer Fülle vertreten. Leicht kommt die Anmutung auf, Hélène de Beauvoir sei eine Viel-Malerin gewesen, wenig wählerisch mit Sujets und Motiven. Weit gefehlt. Fast ein ganzes Jahrhundert hindurch war die Künstlerin kreativ, sie schuf über mehrere Epochen hindurch ihr ureigenes und umfangreiches Werk. Welche Kostbarkeiten, welch dekoratives und welch reiches Kunstschaffen sich in der Galerie Hammer im wahrsten Sinn des Wortes stapelt, lässt sich nur für den ermessen, der sich die Mühe macht, Blätter, Gemälde und Stiche in Ruhe und in Muse zu studieren und auf sich wirken zu lassen.

Dass in Deutschland eine gründliche und ernsthafte Beauvoir-Rezeption gerade erst einsetzt, zeigt sich daran, dass im letzten Jahr Galerist Hammer viele Beauvoirs zu einer umfassenden Schau in der Städtischen Galerie nach Erlangen auslieh. Im Moment haben sich die Bestände in der liebenswerten „Kunstkammer“ Hammer wieder gelichtet, zwei Ausstellungen in Berlin, eine im Französischen Institut Berlin und eine in der legendären Fasanen Galerie, zeigen dem hauptstädtischen Publikum die Regensburger Schätze. Und so schafft die Beauvoir Platz für hervorragende Blätter des Großen der Moderne, Picasso, und räumt ein prominentes Plätzchen frei für einen hinreißenden Matisse. Wenn auch nur auf Zeit.

Zeitungsbericht 

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